Medienberichten zufolge fand in dem Haus eine Party statt, als eine Gruppe Bewaffneter eindrang und die Feiernden tötete. „Die Nachbar sagen, sie hätten nichts gehört“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.Verteilungskämpfe innerhalb der mexikanischen Unterwelt hatten zuletzt eine neue Welle der Gewalt in dem lateinamerikanischen Land ausgelöst. Allein im Mai wurden 2.186 Menschen getötet. Das war der höchste Wert seit Beginn der systematischen Erhebung vor 20 Jahren. Seit Jahresbeginn wurden 9.916 Menschen getötet, 29,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2016. Zum Vergleich: In Deutschland wurden im gesamten vergangenen Jahr 876 Menschen Opfer von Mord und Totschlag.apa/dpa