Freitag, 04. September 2020

11 Todesopfer und 1.733 Neuinfektionen in Italien

In Italien ist die Zahl der Neuinfizierten innerhalb von 24 Stunden wieder stark gestiegen. Von Donnerstag auf Freitag wurden 1.733 Neuansteckungen bei 113.085 Abstrichen gemeldet, nach 1.397 am Vortag. 11 Personen starben binnen 24 Stunden nach einer Infektion mit SARS-CoV-2, am Vortag waren es 10 gewesen.

Die Zahlen steigen wieder in Italien.
Die Zahlen steigen wieder in Italien. - Foto: © APA/afp / JACK GUEZ
35.518 Menschen sind seit Ausbruch der Epidemie in Italien am 20. Februar mit oder am Coronavirus gestorben.

Die Zahl der noch aktiven Fälle lag bei 30.099, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg von 1.505 auf 1.607. Zu ihnen zählt auch Ex-Premier Silvio Berlusconi, der in der Nacht auf Freitag in die Mailänder San Raffaele-Klinik eingeliefert wurde.

Auf der Intensivstation befanden sich am Freitag 121 Patienten, am Vortag waren es 120. In Heimquarantäne befinden sich derzeit 28.371 Menschen.

In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, gab es am Freitag 6 Todesopfer. Die Zahl der Gestorbenen stieg somit auf 16.876. 337 Neuinfizierte zählten die dortigen Behörden. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern betrug 244. Auf Intensivstationen lagen in der Lombardei 26 Patienten.

In Südtirol gab es in den vergangenen 24 Stunden 11 Neuinfektionen, im Trentino waren es 91, wobei 72 der Fälle auf den Corona-Hotspot in einem fleischverarbeitenden Betrieb zurückzuführen sind.

apa/stol