„Die Verluste der einzelnen Betroffenen betragen in diesem Betrugsfall bis zu 500.000 Euro“, unterstreicht die VZS, die auf die versteckten Risiken vieler Anlageformen, die als „sicher und mit mühelos realisierbarer Rendite“ angeboten werden, hinweist.„Und auch jetzt, nach dem x-ten Debakel, werden wir nicht müde daran zu erinnern, dass es bei Geldanlagen einige wichtige Grundregeln gibt, nach denen man sich richten sollte“, so die Verbraucherschützer.Diese finden sich im Leitfaden „Verantwortlich Anlegen“, der bei den Geschäftsstellen der Verbraucherzentrale kostenlos bezogen werden kann und auch im Internet zum Download zur Verfügung steht.Im Leitfaden gibt es einige Check-Listen, die vor und bei Abschluss eines Anlagevertrags verwendet werden sollten.Wenn man entscheiden möchte, wie, wo und mit wem man einen kleinen oder großen Teil seiner Ersparnisse anlegt, sollte man mehrere Punkte berücksichtigen.„Vertrauen Sie keinen ‚Wirtshausversprechungen‘, die hohe Renditen innerhalb kürzester Zeit in Aussicht stellen und geben sie nicht ihr gesamtes verfügbare Kapital oder einen Großteil davon einem einzigen Vermittler“, rät die VZS.Bei Geldanlagen sollte man sich zudem nicht auf Bekannte, Verwandte oder Freunde verlassen, die einem ein „unschlagbares Geschäft“ vorschlagen wollen, betont die Verbraucherzentrale.„Die Werbeprospekte und Informationsblätter sollten stets sorgfältig durchgelesen werden. Tauchen Zweifel auf, sollte man sich Zeit lassen und einen unabhängigen Berater zu Rate ziehen. Und hat man das Gefühl, Opfer eines Betrugs zu sein, sollte man sofort Anzeige bei den Behörden erstatten.“