Donnerstag, 04. August 2016

13-Jährige in den Tod gestürzt: Vater findet leblose Körper

Eine Tragödie, wie man sie sich gar nicht vorzustellen vermag, hat sich in den vergangenen Stunden im Trentino abgespielt. Fabio und Federico, 13 Jahre alt, ziehen in den Bergen alleine los. Stunden später werden sie aus einer Schlucht geborgen. Tot. Fabios Vater hat die beiden leblosen Körper gefunden.

50 Einsatzkräfte suchten die gesamte Nacht nach Fabio und Federico. Am Ende konnten die beiden nur noch tot geborgen werden. - Foto: Archivbild
50 Einsatzkräfte suchten die gesamte Nacht nach Fabio und Federico. Am Ende konnten die beiden nur noch tot geborgen werden. - Foto: Archivbild - Foto: © D

Das Drama rund um Fabio Battocchi und Federico Bugna – beide 13 Jahre alt – erschütterte am Donnerstag ganz Italien. Am Mittwoch verbrachten die beiden Buben aus Daone noch eine unbeschwerte Zeit auf einer Almhütte am Fuße des Adamello, ein Berg in der Provinz Brescia. Die zwei Jugendlichen waren mit Fabios Großvater dort.

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Am Nachmittag zogen die beiden Jungs alleine los. Zum Fotos-Machen, wie Medien berichten. Doch von diesem Ausflug kehrten die 13-Jährigen nicht mehr zurück. Nachdem die Verwandten am späten Abend selbst noch nach den Jugendlichen gesucht, sie allerdings nicht gefunden hatten, schlugen sie Alarm.

Fabios Vater findet die toten Buben

Noch in der Nacht rückten gut 50 Einsatzkräfte aus, um nach Fabio und Federico zu suchen – und sie möglichst wohlbehalten zu finden. Die gesamte Nacht über durchkämmten Bergrettung und die Freiwilligen der Feuerwehr das Gebiet – vergebens. Beim Suchtrupp mit dabei: Fabios Vater Fabrizio.

Medienberichten zufolge war am Ende er es, der in einer Schlucht auf die leblosen Körper der Buben stieß. Die Beiden waren wohl 100 Meter abgestürzt, sollen schwerste Verletzungen am Kopf aufgewiesen haben. Ersten Informationen zufolge waren Fabio und Federico auf der Stelle tot.

Trentino unter Schock

Das tragische Unglück versetzte dem Trentino am Donnerstag einen schweren Schock. Das Drama beherrschte sämtliche Medien, lokale wie nationale.

Auf Facebook stellte der Sportverein, dem die Buben angehörten, eine Meldung online: Darin bekunden die Funktionäre ihr Mitgefühl für die Hinterbliebenen – auch wenn „diese Worte in diesen Momenten wahrscheinlich nur wenig nützen“.

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stol

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