Mittwoch, 20. Januar 2021

13.571 Neuinfizierte und 524 Todesopfer in Italien

13.571 Neuinfektionen und 524 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden am Mittwoch in Italien gemeldet.

Die Corona-Lage bleibt angespannt. Hier ein Bild aus einem Krankenhaus in Bologna.
Die Corona-Lage bleibt angespannt. Hier ein Bild aus einem Krankenhaus in Bologna. - Foto: © ANSA / Max Cavallari/ ANSA
Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien am Mittwoch auf 83.681.

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden stieg am Mittwoch von 10.497 auf 13.571. Dabei wurden 279.762 Tests durchgeführt, 4,9 Prozent davon seien positiv ausgefallen, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank in 24 Stunden von 22.699 auf 22.469 Personen. Auf den Intensivstationen wurden 2.461 Personen behandelt, das sind 26 weniger als am Vortag. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember wurden über 1,2 Millionen Personen geimpft. Damit bestätigte sich Italien als EU-Land mit der höchsten Zahl von Geimpften.

Verzögerungen bei der Produktion des Corona-Impfstoffs

Sorge herrscht in Italien wegen Verzögerungen bei der Produktion des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Pfizer/Biontech. Dieser hat nach Angaben der italienischen Regierung angekündigt, seine Impfstofflieferungen nach Italien auch kommende Woche kürzen zu wollen. Die Regierung in Rom geht gegen Pfizer/Biontech vor Gericht vor.

„Die Gesundheit der Bürger darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, sagte der für die Impfkampagne zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri. Viele Bürger müssten nun die zweite Dose verabreicht bekommen, wegen Engpässen bei der Lieferung der Vakzinen wird es aber voraussichtlich zu Verzögerungen kommen. Dies könnte die seit dem 27. Dezember laufende Impfkampagne beeinträchtigen.

stol/apa

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