Donnerstag, 18. Februar 2016

14 Festnahmen nach Anschlag in Ankara

Nach dem tödlichen Selbstmordattentat in Ankara sind nach Angaben der türkischen Führung 14 Verdächtige festgenommen worden.

Anschlag in Ankara
Anschlag in Ankara - Foto: © LaPresse

Die Zahl werde voraussichtlich noch steigen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag vor Journalisten in Ankara.

Er betonte, dass die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und ihr syrischer Ableger PYD, beziehungsweise deren bewaffneter Arm YPG für den Anschlag verantwortlich seien.

„Auch wenn diejenigen an der Spitze, sei es die PKK oder der PYD, sagen, dass diese Sache nichts mit ihnen zu tun hat, so hat sich durch Informationen und Belege, die unser Innenministerium und unsere Geheimdienste verschafft haben, letztendlich ergeben, dass diese Sache ihnen zuzuschreiben ist“, sagte er.

Schon zuvor hatte der türkische Regierungschefs Ahmet Davutoglu PKK und YPG für den verheerenden Anschlag von Ankara verantwortlich. Davutoglu sagte am Donnerstag, ein 1992 in Syrien geborener Selbstmordattentäter habe die Tat mit Unterstützung der „separatistischen Terrororganisation“ PKK verübt.

YPG und PKK dementierten eine Beteiligung an der Tat, bei der der Attentäter mit einer Autobombe 28 Menschen mit in den Tod gerissen hatte.

apa/dpa

stol