Donnerstag, 30. Juli 2015

148 km/h: Raser nachts auf Eisackuferstraße geblitzt

Es gab weit und breit keinen Zeugen, doch das Speed-Check-Gerät hat ihn erwischt: Mit 148 Stundenkilometern ist ein Autofahrer in der Nacht auf Sonntag über die Bozner Eisackuferstraße gerast. Dem Lenker drohen eine saftige Strafe und der Führerscheinentzug.

Der Lenker überschritt das Limit um fast 100 Stundenkilometern.
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Der Lenker überschritt das Limit um fast 100 Stundenkilometern.

Eigentlich darf auf der Eisackuferstraße nur 50 gefahren werden. Doch wenn so gar keiner zusieht und die Straße frei ist, scheint die Geschwindigkeitsbegrenzung überaus schwer einzuhalten zu sein. So war es zumindest Samstagnacht. Dabei hat ein Fahrer die Begrenzung um fast 100 Stundenkilometer überschritten.

 

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Der Speed-Check-Automat entlang der Bozner Eisackuferstraße hat die Raserei festgehalten.

Die automatische Geschwindigkeitskontrolle durch das dort positionierte Speed-Check-Gerät hat den Raser überführt. 148 km/h wurden gemessen.

Nachts ist es teurer

Die Spritztour kommt den Lenker nun teuer zu stehen. Er muss eine Strafe von 1.104 Euro bezahlen. In den Nachtstunden fällt das Strafgeld, das in diesen Fällen sonst 828 Euro beträgt, höher aus. Doch einen Nachlass von 30 Prozent gibt es bei Bezahlung innerhalb von fünf Tagen.

Lappen weg

Dazu kommt der Entzug des Führerscheins und ein Abzug von zehn Führerscheinpunkten. Das Regierungskommissariat entscheidet über die Dauer des Führerscheinentzugs, die zwischen 6 und 12 Monate betragen kann.

stol/ker

stol