Dienstag, 05. Januar 2021

1490 Südtiroler sind geimpft

Der Start der Impf-Offensive war ein holpriger: zu wenig Impf-Dosen, verspätet geliefert, kein verbindlicher Zeitplan. Bis zum heutigen 5. Jänner haben in Südtirol 1490 Menschen ihren ersten Piks gegen Covid-19 bekommen. Damit ist erst ein Viertel des im Land verfügbaren Impfstoffs verimpft.

Die Rettung kommt nur tröpfchenweise: Bisher sind in Italien erst 178.939 Menschen geimpft; in Südtirol sind es 1490.
Badge Local
Die Rettung kommt nur tröpfchenweise: Bisher sind in Italien erst 178.939 Menschen geimpft; in Südtirol sind es 1490. - Foto: © APA/afp / SOEREN STACHE
5995 Dosen Impfstoff hat Südtirol bisher vom Staat bekommen, 1490 bisher verimpft. Das entspricht 24,9 Prozent und geht aus den Daten des italienischen Gesundheitsministeriums hervor. Im benachbarten Trentino ist man schneller: Von 4975 gelieferten Dosen wurden 3367 auch tatsächlich verabreicht: 67,7 Prozent. Damit ist die Provinz in Italien Spitzenreiter.

Der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs, Florian Zerzer, erklärte das den „Dolomiten“ damit, dass im Trentino zuerst in den Altenheimen geimpft werde; „wir haben mit dem Sanitätspersonal begonnen, da ist das Timing auch turnusabhängig“.

Aber auch andere Regionen haben Südtirol in der Impfgeschwindigkeit deutlich überholt: In der Region Latium sind bereits 63,3 Prozent des zur Verfügung stehenden Präparates verimpft, die Toskana hat 56 Prozent verabreicht, Venetien 55,6 Prozent, Kampanien 48,2 Prozent. Schlusslichter sind Sardinien (7,5 Prozent), Kalabrien (5,4 Prozent) und Molise (1,7 Prozent).

In Italien wurden bisher insgesamt 178.939 Menschen geimpft. Bisher stehen im Staatsgebiet 469.950 Dosen des Wirkstoffes von Biontech und Pfizer zur Verfügung.



kn

Schlagwörter: