Freitag, 15. Mai 2015

1,5 Millionen Besucher in Südtirols Museen

Für 2014 wurden in den 85 Museen Südtirols insgesamt rund 1,5 Millionen Besucher gezählt.

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Foto: © shutterstock

Wie das Landesamt für Statistik ASTAT am Freitag in einer aktuellen Studie erklärt, besuchten im Laufe des Jahres 2014 1.503.151 Personen ein Museum. Bei rund 17 Prozent hatte es sich um Besichtigungen mit freiem Eintritt gehandelt.

Die beliebtesten Museen sind laut Studie jene mit kulturgeschichtlichem Hintergrund: Diese lockten rund 393.000 Besucher an, die archäologischen, vor- und frühgeschichtlichen Museen belegten mit rund 256.000 Besuchern Rang zwei. Auch die Burg- und Schlossmuseen erfreuen sich großer Beliebtheit, sie belegen Rang drei der meistbesuchten Museen in Südtirol.

 

Über 70 Prozent der Ausstellungsflächen im Freien

Die durchschnittliche Ausstellungsfläche der Museen in Südtirol beträgt rund 2.500 Quadratmeter. Besonders auffallend: 73,2 Prozent dieser Fläche befindet sich im Freien.

Auch werden nur drei Viertel des gesamten Museumsbestandes dauerhaft ausgestellt: Der Rest befindet sich im Depot oder wird restauriert.

Die Entstehungsgeschichte der Museen in Südtirol hat frühe Anfänge: Die Eröffnung des ältesten Museums im Lande, der Landesfürstlichen Burg in Meran, geht auf das Jahr 1880 zurück.

Rund ein Drittel der Museen ist im Zeitraum zwischen 1991 und 2000 entstanden.

Gut ein Drittel der Angestellten arbeiten ehrenamtlich

Insgesamt werden in Südtirols Museen 1310 Personen beschäftigt, davon sind mehr als die Hälfte (53 Prozent) weiblich. 63,4 Prozent der Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich.

Die Museen finanzieren sich zum größten Teil mit öffentlichen Beiträgen (34 Prozent), 22,4 Prozent stammen vom Verkauf der Eintrittskarten. Weitere Einnahmequellen sind Mitgliedsbeiträge, Spenden, Führungen, Souvenirshops, Restaurants und Sponsorengelder.

stol

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