Donnerstag, 26. Januar 2017

15 Tote nach Lawinen im Norden Indiens

Bei drei Lawinenunglücken im nordindischen Kaschmirtal sind insgesamt 15 Menschen gestorben, darunter elf Soldaten.

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Das bestätigten die lokalen Behörden am Donnerstag. Zwei Lawinen mit Todesopfern gab es demnach am Mittwoch in der Region Gurez. Eine davon traf ein Militärlager, die zweite eine Patrouille, die in derselben Gegend unterwegs war.

Bis Donnerstag wurden die Leichen von elf Soldaten gefunden, vier weitere wurden noch vermisst. Die Rettungsarbeiten würden trotz schweren Regens fortgesetzt, teilte die Armee mit. Eine dritte Lawine verschüttete ebenfalls am Mittwoch ein Haus im Distrikt Bandipora, wobei laut Behördenangaben vier Menschen starben.

Bereits seit Dienstag gab es im Kaschmirtal starke Schneefälle. Die Regierung des Bundesstaats Jammu und Kaschmir sprach inzwischen Lawinenwarnungen aus und forderte die Bevölkerung auf, sich zu schützen.

Insbesondere in den Wintermonaten kommen Lawinen im Kaschmirtal häufig vor. Im Jahr 2012 starben bei einer Lawine auf dem pakistanisch kontrollierten Teil des Siachen-Gletschers in Kaschmir 140 Menschen, darunter 129 Soldaten.

dpa

stol