Freitag, 07. Januar 2022

Italien: 15 von 20 Regionen sind „gelb“

Vier italienische Regionen wechseln ab Montag von Weiß auf Gelb. Dies wurde von Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag beschlossen. Die Toskana, die Emilia Romagna, die Abruzzen und das Aostatal überschritten die Schwelle für jene drei Parameter, die für den Übergang in den gelben Bereich angegeben sind.

Südtirol bleibt vorerst gelb.
Südtirol bleibt vorerst gelb. - Foto: © ANSA / LUCA ZENNARO
Damit wächst die Zahl der gelben Regionen in Italien, die mäßigen Anti-Corona-Restriktionen unterzogen werden, auf 15 von 20.
Berücksichtigt werden bei den Einschränkungen die Belegung der Intensivstation, jene in den Corona-Abteilungen der Spitäler sowie die Infektionszahlen. Im Freien besteht in den gelben Regionen eine Maskenpflicht.

108.304 neue Corona-Ansteckungen gab es in Italien in den vergangenen 24 Stunden. Hinzu wurden 223 Tote mit Coronavirus gemeldet, berichtete das Gesundheitsministerium am Freitag. Am Donnerstag war ein Rekordhoch von fast 220.000 neue Ansteckungen gemeldet worden. Hinzu gab es 198 Todesopfer. 1.499 Personen liegen auf den Intensivstationen der Krankenhäusern. Die Zahl der aktuell positiven Personen liegt bei 1,67 Millionen.

Auch Südtirol bleibt vorerst gelb. Die steigenden Zahlen bereiten aber Sorgen. So wurden in den vergangenen 24 Stunden in Südtirol 1590 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt.

apa/stol