Freitag, 21. August 2015

1500 Patienten pro Arzt ist nicht überall zwingend

Sie hatten mit Streik gedroht - jetzt müssen letzte Zweifel ausgeräumt werden: Landesrätin Martha Stocker hat sich am Donnerstag mit Vertretern der Hausärzte getroffen. Gesprochen wurde über den Übergangs- sowie den folgenden Landeszusatzvertrag.

Am Donnerstagabend trafen sich Landesrätin Martha Stocker und die Südtiroler Allgemeinmediziner mit deren Gewerkschaftsvertreter zu einer Aussprache. - Foto: lpa
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Am Donnerstagabend trafen sich Landesrätin Martha Stocker und die Südtiroler Allgemeinmediziner mit deren Gewerkschaftsvertreter zu einer Aussprache. - Foto: lpa

Angesprochen wurden mit den Südtiroler Allgemeinmedizinern und Gewerkschaftsvertretern die aufgrund der nationalen Vorgaben einzuführenden Neuerungen des Übergangsvertrages (STOL hat berichtet).

„Wir sind auch in Zukunft dazu bereit, in die Verbesserung der wohnortnahen Dienste und ein verstärktes medizinisches Angebot vor Ort zu investieren“, bekräftigte die Gesundheitslandesrätin Martha Stocker im Laufe der Diskussion und lud dazu ein, fünf Ärzte für die Mitarbeit in der „Arbeitsgruppe Territorium“ zur Gesundheitsreform namhaft zu machen.

In der offenen Diskussion ging es auch um die Reduzierung auf 1500 Patienten.

„In Bezug auf die Patientenzahl (STOL hat berichtet) haben wir die maximalen Spielräume genutzt: Diese Beschränkung gilt daher nur dort, wo es genügend Allgemeinärzte gibt“, so Stocker. Andernfalls können die Ärzte wie bisher mehr Patienten betreuen und werden auch dafür vergütet.

Weichen für Landeszusatzvertrag stellen

Auf jeden Fall sei es das Bestreben der Landesregierung, unmittelbar die Verhandlungen zum neuen Landeszusatzvertrag für Allgemeinmediziner aufzunehmen und zu einem positiven Abschluss zu bringen.

stol

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