Drei Tage nach einem verheerenden Erdrutsch im US-Staat Washington haben die Einsatzteams zwei weitere Leichen geborgen. Dies teilte Feuerwehrchef Travis Hots am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Pressekonferenz mit. Damit ist die Todeszahl auf 16 gestiegen.Weitere acht Opfer seien vermutlich aufgespürt, aber noch nicht geborgen worden, erklärte er weiter.176 Menschen werden noch vermisst. „Leider haben wir keine weiteren Lebenszeichen entdeckt“, sagte Hots.„Geben die Hoffnung nicht auf“Heftige Regenfälle erschwerten am Dienstag die Sucharbeit Dutzender Einsatzteams. Experten der Bundesbehörde FEMA standen örtlichen Helfern zur Seite. Spürhunde hätten die meisten Opfer gefunden, erklärte Hots.Der Feuerwehrchef sprach auch drei Tage nach der Katastrophe noch von einer möglichen Rettungsaktion. „Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, vielleicht noch jemanden in einer Luftblase (in dem Schlamm) zu finden“.dpa