Dienstag, 15. März 2016

17 Gemälde gestohlen: Die Wende im Kunstraub von Verona

Vier Monate nach einem spektakulären Kunstraub in Verona haben Sicherheitskräfte in Italien und in der Republik Moldau 13 Verdächtige festgenommen.

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Das Versteck der Bilder sei in Moldau entdeckt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag. „Hoffen wir, dass alle Gemälde gefunden werden und dass sie in gutem Zustand sind“, sagte der Bürgermeister von Verona, Flavio Tosi.

Bewaffnete und vermummte Männer waren im November in das städtische Museum Castelvecchio eingedrungen, als nur eine Kassiererin und ein Wächter in dem Gebäude waren. Sie hatten 17 Renaissance- und Barockgemälde weltberühmter Künstler gestohlen. Der Wert des Diebesgutes wurde auf bis zu 15 Millionen Euro geschätzt.

Bei den Festgenommenen soll es sich um zehn moldauische und drei italienische Staatsbürger handeln. Auch der Wachmann, der in der Nacht Dienst hatte, sei inhaftiert worden.

Die Gemälde-Beute

Bereits kurz nach der Tat waren die Ermittler davon ausgegangen, dass es sich um Auftragstäter gehandelt haben könnte, die das Diebesgut nach Osteuropa bringen wollten. Unter den gestohlenen Kunstschätzen waren Werke von Meistern wie Tintoretto, Mantegna und Pisanello sowie die Bilder „Porträt einer Dame“ von Peter Paul Rubens (1577-1640) und „Büßender Hieronymus in der Wüste“ von Jacopo Bellini (um 1400-1471).

dpa

stol