Donnerstag, 24. September 2020

1786 neue Coronavirus-Fälle und 23 Todesopfer in Italien

Die italienischen Gesundheitsbehörden haben am Donnerstag eine Zunahme bei den Coronavirus-Ansteckungen verzeichnet.

In Italien wird weiterhin auf Hochtouren getestet.
In Italien wird weiterhin auf Hochtouren getestet. - Foto: © ANSA / ANSA/MASSIMO PERCOSSI
1786 neue Fälle wurden bei über 108.000 Tests in 24 Stunden registriert, am Vortag waren es 1640 gewesen. Außerdem wurden 23 Todesfälle gemeldet, 3 mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Epidemie im Februar stieg somit auf 35.781. Die Zahl der aktiven Fälle kletterte auf 46.780.

In Spitälern werden derzeit 2731 Covid-19-Patienten behandelt. Am Mittwoch befanden sich noch 2658 Corona-Infizierte in Italiens Krankenhäusern. Auf Intensivstationen liegen 246 Patienten.

Um Infektionsherde einzugrenzen, greift die süditalienischen Region Kampanien zu drastischen Maßnahmen. In der Region müssen die Menschen wegen der Pandemie auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dies gilt in der Region rund um Neapel bis 4. Oktober, wie Regionalpräsident Vincenzo De Luca mitteilte. Ausnahmen gibt es demnach für Kinder unter sechs Jahren, in Restaurants und Bars und für Menschen, die im Freien Sport treiben.

Bekannt wurde am Donnerstag auch, dass die italienische Regierung den wegen des Coronavirus ausgerufenen Notstand vom 31. Oktober bis Ende 2020 verlängern will.

In Südtirol wurden am Donnerstag 27 Neuinfektionen gemeldet. Den Überblick über die Corona-Lage in Südtirol gibt es hier.

apa/stol

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