Der junge Mann fuhr gegen 22 Uhr mit dem Schneemobil auf der Rückfahrstrecke einer der Pisten in Cervinia, als er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, das sich überschlug. Der Jugendliche wurde in einen Bach geschleudert. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; er starb an den schweren Verletzungen.<BR /><BR />Am Unfallort waren auch die Bergführer des alpinen Rettungsdienstes des Aostatals im Einsatz. Die Beamten werden die Personen befragen, die sich vor Ort befanden, um festzustellen, ob sie den Unfall beobachtet haben. Für den heutigen Vormittag wird die Ankunft der Eltern des Jungen zur Identifizierung des Leichnams erwartet.<BR /><BR />Unfälle mit Schneemobilen kommen in Italien immer wieder vor. Auch wenn sie insgesamt nicht zu den häufigsten Wintersportunfällen zählen, verlaufen sie oft schwer oder tödlich. Ein besonders tragisches Beispiel ist ein Unfall aus dem Jahr 2013 im Trentiner Cavalese, bei dem sechs Touristen ums Leben kamen. Häufig spielen überhöhte Geschwindigkeit, schwieriges Gelände oder das Befahren ungeeigneter oder gesperrter Strecken eine Rolle. Auch schlechte Sichtverhältnisse, Nachtfahrten oder Lawinengefahr erhöhen das Risiko erheblich. In manchen Fällen kommt mangelnde Erfahrung oder riskantes Verhalten hinzu.