Donnerstag, 26. März 2020

18 Tote bei Verkehrsunfall in Ägypten während Ausgangssperre

In Ägypten sind 18 Menschen bei einem Verkehrsunfall während der nächtlichen Ausgangssperre im Zusammenhang mit dem Coronavirus ums Leben gekommen.

Ein Lastwagen war südlich der Hauptstadt Kairo in mehrere Autos gefahren und hat 18 Menschen getötet.
Ein Lastwagen war südlich der Hauptstadt Kairo in mehrere Autos gefahren und hat 18 Menschen getötet. - Foto: © shutterstock
Ein Lastwagen war südlich der Hauptstadt Kairo in mehrere Autos gefahren, die an einem Kontrollpunkt hielten, berichtete das Staatsfernsehen am Donnerstag unter Berufung auf Polizeiquellen.

Dabei wurden 18 Menschen getötet und 5 weitere Menschen wurden Medienberichten zufolge verletzt. Der Lastwagenfahrer sei festgenommen worden.
In Ägypten gilt seit Mittwoch und für zunächst 2 Wochen eine nächtliche Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Sie gilt zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens.

Die Autos waren am Kontrollpunkt gestoppt worden, weil sie entgegen diesen Auflagen unterwegs waren. Bei Verstößen drohen Geld- und Gefängnisstrafen.
Bisher wurden in Ägypten etwa 450 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, darunter 21 Todesfälle.

dpa

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