„Bild.de“ liefert die schwer verdaulichen Details, die im Gerichtssaal auf den Tisch kamen.<BR /><BR />Zum einen ging es dabei um den äußerst brutalen Tathergang. Bereits am Abend vor der eigentlichen Bluttat hatte der 19-jährige Eddie C. seine Eltern und seinen Bruder im Elternhaus in Hohentengen in Baden-Württemberg mit Kopfstößen und Faustschlägen attackiert und verletzt. Die Polizei schritt ein, doch Eddie durfte bleiben.<BR /><BR />Am Abend danach kam es dann zum furchtbaren Gemetzel. Eddie hatte sich aus der Küche ein kleines Klappmesser der Marke Opinel Inox geholt und stach ohne Vorwarnung auf seinen Bruder Giuseppe (34) ein, als dieser die Treppe herunter kam. Getroffen wurde er in Hals, Nacken und Brust, so „Bild.de“.<h3> Mutter und Schwester versuchten ihn mit Stühlen abzuwehren</h3>Dann griff Eddie C. seinen Vater Erminio (61) an. In Todesangst griffen Mutter Anna (58) und Schwester Valentina (36) nach Stühlen und versuchten, Eddie abzuwehren. Doch vergebens. Auch die Mutter konnte ihrem Sohn nicht entkommen. Er metzelte sie nieder, wie auch seine Schwester, auf die er sich kniete und mit dem Messer auf ihren Kopf einstach. Wie durch ein Wunder gelang es ihr, sich aus den Fängen ihres Bruders und aus dem Haus zu flüchten. <BR /><BR />In der Zwischenzeit hatte sich auch der schwerst verletzte Giuseppe ins Treppenhaus geschleppt und die Nachbarn alarmiert. Und auch Vater Erminio versuchte noch seiner sterbenden Ehefrau zu helfen. Doch Eddie ließ ihm keine Chance, nahm eine Schere, schlitzte ihm die Halsschlagader auf. Sowohl der Vater als auch die Mutter starben noch in der Wohnung, Bruder Giuseppe wenig später im Krankenhaus. Valentina überlebte das Blutbad als einzige. Eine weitere Schwester, Katrin (30), war zur Tatzeit nicht im Elternhaus.<h3> Festnahme, U-Haft und Prozess</h3>Kurz nach der Bluttat konnte Eddie C. festgenommen werden, nach einer kurzen U-Haft wurde er in die Psychiatrie überstellt. <BR /><BR />Vor wenigen Tagen begann der Prozess am Landgericht Waldshut-Tiengen. Dort gestand Eddie C. die Tat mit den Worten: „Ich war ein Racheengel. Es war wie eine Mission Gottes, dass ich sie umgebracht habe.“ Schon bei der Haftvorführung soll der Angeklagte ein Gebetsbüchlein bei sich gehabt haben.<BR /><BR />Kathrin, jene Schwester die zur Tatzeit nicht im Haus war, tritt im aufsehenerregenden Prozess als Nebenklägerin auf und sagte laut „Bild.de“: „Ich sehe meinen kleinen Bruder im Prozess und habe dabei gemischte Gefühle. Es ist viel Wut und Trauer dabei, aber auch Mitleid.“<BR /><BR />Das Gericht hält Eddie C. aufgrund einer Schizophrenie für schuldunfähig. Daher geht es im Verfahren um die Unterbringung in einer Psychiatrie. Die Staatsanwaltschaft hält Eddie C. für gefährlich und strebt eine Sicherungsverwahrung in Baden-Württemberg an.<BR /><BR /><i>Wir halten Sie über den Prozessverlauf auf dem Laufenden.</i>