Montag, 12. Oktober 2020

19 neue Fälle an Südtirols Bildungseinrichtungen

Insgesamt 19 neue Corona-Fälle melden die Südtiroler Bildungsdirektionen für das vergangene Wochenende bis zum Montag: 8 an deutsch-, 11 an italienischsprachigen Bildungseinrichtungen.

Insgesamt wurden 19 neue Corona-Fälle an Südtirols Bildungseinrichtungen  gemeldet.
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Insgesamt wurden 19 neue Corona-Fälle an Südtirols Bildungseinrichtungen gemeldet. - Foto: © shutterstock
Die Deutsche Bildungsdirektion meldet für das vergangene Wochenende bis zum Montag 8 neue Infektionsfälle an deutschsprachigen Bildungseinrichtungen: 2 Fälle an Grund- und Mittelschulen, 3Fälle an Oberschulen. Der Kindergarten St. Veit in Sexten bleibt geschlossen.

Fälle im deutschsprachigen Bildungsbereich

Der Kindergarten St. Veit in Sexten bleibt vorläufig geschlossen, nachdem ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Die 26 Kindergartenkinder und vier Pädagogischen Fachkräfte befinden sich bereits in Quarantäne. Auch ein Kind der Grundschule Sexten hat ein positives Testergebnis erhalten. Als Reaktion darauf werden alle Kinder der Grundschule getestet. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb informiert die Eltern.


Bis zum 15. Oktober in Quarantäne sind die Schülerinnen und Schüler einer Grundschulklasse der Grundschule „K. F. Wolff“ in Rentsch, Bozen, nachdem ein Kind positiv auf das Virus getestet wurde.

An der Mittelschule „K. Fischnaler“ in Sterzing werden noch weitere Maßnahmen abgeklärt, nachdem eine infizierte Person an der Schule gemeldet wurde. Anders an der Mittelschule in Terlan, wo eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet wurde und alle Mitschülerinnen und Mitschüler der Klasse in Quarantäne sind.
Außerdem gibt es jeweils einen Corona-Fall an der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation „Julius und Gilbert Durst“ in Brixen sowie an der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran. Der auf das Coronavirus positiv getestete Landeshotelfachschüler befand sich vergangenen Woche im Fernunterricht, daher sind derzeit keine weiteren Quarantänemaßnahmen vorgesehen.

Hingegen in Quarantäne begeben müssen sich die Hälfte der Schülerinnen und Schüler einer Klasse am Realgymnasium und Fachoberschule für Bauwesen „Peter Anich“ in Bozen, weil sich eine Mitschülerin oder ein Mitschüler mit dem Virus angesteckt hat.

Elf Fälle im italienischsprachigen Bildungsbereich


Elf neue Infektionsfälle meldet die Italienische Bildungsdirektion für das Wochenende und den heutigen Tag, die meisten davon in Bozen: Ein Corona-Fall betrifft den Kindergarten „Biancaneve“. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat die Kinder und die Pädagogischen Fachkräfte der direkt betroffenen Sektion bis 15. Oktober unter Quarantäne gesetzt. Ein weiterer Fall betrifft das Gymnasium „Giovanni Pascoli“ in Bozen, wo sich die entsprechende Klasse in Quarantäne befindet.

Drei infizierte Personen mit entsprechend drei Klassen in Quarantäne meldet das Bozner Oberschulzentrum „Leonardo Da Vinci“, während sich eine Klasse der Mittelschule „Ada Negri“ nach einem Corona-Fall bis 22. Oktober in vorbeugender Quarantäne befindet. Zwei weitere Corona-Fälle gibt es an der Mittelschule „Ugo Foscolo“ und an der Oberschule „Claudia de' Medici“, an beiden Schulen befindet sich die jeweilige Klasse in Quarantäne.

Drei Infektionsfälle an italienischsprachigen Bildungseinrichtungen werden aus Orten außerhalb der Landeshauptstadt gemeldet: An der Grundschule von St. Jakob befindet sich eine Klasse bis 18. Oktober in Quarantäne. Die anderen zwei Fälle sind in Meran aufgetreten: Die entsprechenden Klassen der Grundschule „Giovanni Pascoli“ und der Mittelschule „Luigi Negrelli“ sind seit heute unter vorbeugender Quarantäne.

Sanitätsbetrieb und Bildungseinrichtungen entscheiden von Fall zu Fall

Von Fall zu Fall entscheidet der Südtiroler Sanitätsbetrieb über Vorgehensweisen und Sicherheitsvorkehrungen und trifft weitere Schritte in Abstimmung mit der jeweiligen Leitung der Bildungseinrichtung. Die Schülerinnen und Schüler, die Familien und das betreffende Personal wurden von den Schulen und – sofern nötig – vom Sanitätsbetrieb informiert.

lpa/stol