Die Frau und der Mann aus dem Trentino waren zwar unverletzt, hätten aber nicht die Ausrüstung mit sich um eine Nacht in der Wand zu verbringen. <BR /><BR />Sofort wurde der lokale Bergrettungsdienst aus Gröden benachrichtigt, die den Einsatz des Aiut Alpin Dolomites Hubschrauber anforderten. Dieser war aber wenige Minuten zuvor wegen Erreichen der erlaubten Flugstunden außer Dienst gegangen. So wurde der Pelikan 2 angefordert.<BR /><BR /><b>Gewitter war im Anmarsch</b><BR /><BR />„Auf dem Wetterradar konnte man bereits erahnen, dass sich ein Gewitter zusammenbraute, also musste die Sache gut koordiniert und mit einer gewissen Schnelligkeit durchgeführt werden“ erklärt Robert Vinatzer, der den Einsatz vom Boden leitete.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="794870_image" /></div> <BR /><BR />In Gröden wurden 2 Bergretter an Bord des Hubschraubers genommen und dann Richtung Einsatzort geflogen. Glücklicherweise waren die 2 Bergsteiger unverletzt, so konnten diese im Schwebeflug geborgen und ins Tal geflogen werden.<BR /><BR />Kurz nach Ende des Einsatzes ging in Wolkenstein ein extrem starkes Gewitter nieder. Nicht zu denken, was passiert wäre, wenn die 2 Bergsteiger in der Wand hätten bleiben müssen. Die Bergretter appellieren, dass man bei Bedarf immer frühzeitig den Notruf absetzen soll.<BR />