Mehrere Millionen Euro blättert die Gemeinde Laas im heurigen Jahr hin, um beim Zivilschutz und den Gemeindediensten voran zu kommen. <BR /><BR />6,8 Millionen Euro – das ist der vorläufige Betrag, auf den die Laaser Gemeindeverwaltung bei den geplanten Investitionen für 2025 zurückgreifen kann. Bürgermeisterin Verena Tröger stellte gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Gemeindeausschusses aber nicht nur die Summe vor, sondern auch die einzelnen Projekte.<BR /><BR />Der größte Brocken ist der Bau des Zivilschutzzentrums in Eyrs, rund 2,2 Millionen Euro werden dafür ausgewiesen. Dort war es bekanntermaßen zu ungewollten und unangenehmen Zwischenfällen bei der Bauabwicklung gekommen – Stichwort Grundwasserspiegel. Man hat das Bauprojekt daher anpassen müssen, es gibt nun Preiserhöhungen im Ausmaß von rund 440.000 Euro.<BR /><BR />Die Ratsmitglieder diskutierten ausführlich über den Bau, es wurde unter anderem nach der Einbindung der Anrainer in das neue Bauprojekt gefragt und über die künftig möglichen Zufahrten zum Areal auch von Norden bzw. von Richtung OVEG her gesprochen. <h3> Schade um das viele Geld</h3>Eines müsse im Zusammenhang mit den Preissteigerungen gesagt werden, wie Bürgermeisterin Tröger betonte: Man bewege sich immer noch im anfänglichen Kostenrahmen. Im Zuge der Ausschreibungen hatte es Abgebote gegeben, diese können die jetzigen Preissteigerungen auffangen. Dennoch sei es natürlich schade um das viele Geld, wie allgemein im Rat bedauert wurde, unter anderem von Reinhard Spechtenhauser. <BR /><BR />Vorsichtig zeigten sich auch Andrea Perger und Michael Angerer. Perger forderte z. B., dass die Bauaufsicht nun einen Topjob machen müsse – es dürfe zu keinen weiteren Mängeln und Verzögerungen kommen. Das wurde im Rat von allen Seiten unterstützt, Vizebürgermeisterin Franziska Riedl wies auf die erfolgte Vergabe von Bauaufsicht und Co. hin und wünschte dem Projekt einen guten Verlauf. Das wünschte sich und der Bevölkerung wohl im übrigen auch die Vertretung der Eyrser Feuerwehr, welche mit allen voran Kommandant Michael Telser der Sitzung beiwohnte.<h3> Was tut man mit dem HOPPE-Grundstück?</h3>Neben dem Zivilschutzbau fällt im Haushaltsvoranschlag für 2025 auch der Kauf eines HOPPE-Areals in der Gewerbezone Laas auf. 1,4 Millionen Euro werden dafür vorgesehen, wobei der Grundkauf an sich rund 950.000 Euro kostet. <BR /><BR />Das Grundstück ist rund 1600 Quadratmeter groß, es sei geplant, den Bauhof der Gemeinde dorthin zu verlegen und im Zuge des Vorhabens den Wertstoffhof zu erweitern, wie Bürgermeisterin Tröger sagte. Es gebe noch keinen fixen Plan für die Umgestaltung, grundsätzlich sei das Ganze aber notwendig, was im Rat auch nicht angezweifelt wurde. <BR /><BR />Im Zusammenhang mit dem Bauhof fragten Rudolf Gamper und Florian Karnutsch noch nach, was die technische Ausstattung desselben betrifft. Eine Kehrmaschine sei z. B. sinnvoll, eventuell elektrischen Antriebs, war zu hören. Die Bürgermeisterin und Referent Johann Thurner verschlossen sich diesem Anliegen nicht, sie sagten, dass man grundsätzlich dafür sei. Man will nun klären, welche Geräte es am Markt grundsätzlich gibt.