Mittwoch, 18. September 2019

2 nächtliche Dachstuhlbrände in Eppan und Meran

Mehrere Feuerwehren und andere Rettungskräfte wurden in der Nacht auf Mittwoch durch 2 Dachstuhlbrände auf Trab gehalten. Insgesamt mussten über 20 Personen zumindest vorerst evakuiert werden, 2 Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Die Holzkonstruktion der Mansardenwohnung in Meran wurde ein Raub der Flammen. - Foto: FFW Untermais
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Die Holzkonstruktion der Mansardenwohnung in Meran wurde ein Raub der Flammen. - Foto: FFW Untermais

Feuer in Eppan um 1 Uhr ausgebrochen 

Der erste der beiden nächtlichen Brände brach gegen 1 Uhr in der Boznerstraße in St. Michael/Eppan aus. Betroffen war dort die Dachgeschosswohnung in einem Eckreihenhaus.

Zur Brandbekämpfung wurden die Freiwilligen Feuerwehren von St. Michael/Eppan, St. Pauls, Girlan und Kaltern/Markt sowie die Berufsfeuerwehr alarmiert. Im Einsatz standen außerdem das Weiße Kreuz Überetsch und die Carabinieri von Eppan.

Insgesamt 6 Personen wurden evakuiert und ärztlich betreut, allerdings musste niemand ins Krankenhaus gebracht werden.

Brandursache dürfte laut Berufsfeuerwehr ein technischer Defekt eines Elektrogeräts gewesen sein.

Knapp 2 Stunden später Brand in Meran

Auch in Meran mussten die Feuerwehren einen Dachstuhlbrand bekämpfen. - Foto: FFW Untermais

Ein weiterer Dachstuhlbrand - mit mehr betroffenen Personen - brach knapp 2 Stunden später, gegen 2.45 Uhr, in Meran aus. Dort hatten sich die Flammen in einer Mansardenwohnung in der Markthallengasse ausgebreitet.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren mehrere Personen bereits evakuiert. Insgesamt mussten 17 Personen das Gebäude verlassen. Eine Person wurde von der Feuerwehr aus dem Haus gerettet.

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Nach der Erstversorgung durch das Weiße Kreuz und dem Notarztteam wurden zwei Personen, eine davon mit einer Rauchgasvergiftung und eine Person mit Kreislaufproblemen, ins Krankenhaus Meran transportiert. Die anderen Personen wurden bis zur Rückkehr in ihre Wohnung von den Sanitätern betreut.

Im Einsatz standen neben den Freiwilligen Feuerwehren von Untermais, Meran, Gratsch und Obermais sowie zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug auch der Organisatorische Leiter des Weißen Kreuzes Meran. Vor Ort waren auch die Carabinieri von Meran.

Brandursachen vorerst unbekannt

Das Löschen und die Nachlöscharbeiten dauerten sowohl in Eppan wie in Meran mehrere Stunden. Und in beiden Fällen sind die Ursachen der Brände noch unbekannt.

stol/ds

stol