Montag, 02. März 2020

2 Rehe in Fiss gerissen

Vergangene Woche sind im Gemeindegebiet von Fiss im Bezirk Landeck 2 Rehe gerissen worden. Der Amtstierarzt habe bei einem der Rehe umgehend eine DNA-Probe entnommen.

In Fiss wurden 2 Rehe gerissen.
In Fiss wurden 2 Rehe gerissen. - Foto: © APA / EXPA/LUKAS HUTER
Beim 2. Tier sei dies, aufgrund des Zustandes des Kadavers nicht zielführend gewesen, teilte das Land am Montag mit. Die Analyse der Probe soll nun Klarheit bringen, wodurch die Rehe gerissen wurden.

„Eine konkrete Eingrenzung der möglichen Verursacher aufgrund der Rissbilder ist derzeit nicht möglich. Klarheit werden die Ergebnisse der genetischen Untersuchung bringen“, sagte Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer.

Bei den Proben eines Mitte November des vergangenen Jahres ebenfalls in Fiss tot aufgefundenen Rehes sei die DNA eines Wolfes nachgewiesen worden. Danach habe es keine weiteren Wolfsnachweise gegeben. Es wurde aber von mehreren Sichtungen berichtet, hieß es.

Im Bezirk Landeck seien seit Dezember von 6 toten Wildtieren DNA-Proben genommen und gemeinsam mit 2 Proben von Losungen zur DNA-Analyse geschickt worden. 3 Proben waren vorerst noch ausständig, bei allen anderen Proben wurde keine Wolfs-DNA nachgewiesen. Die Risse dürften einem Fuchs zuzuordnen sein.

Die Bevölkerung wurde darum gebeten, allfällige Sichtungen, Bilder oder auch Risse dem Amtstierarzt der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft zu melden.

apa