Samstag, 06. Juli 2019

2 tödliche Unfälle in den Nordtiroler Bergen

Am Samstag ist es in Nordtirol zu 2 folgenschweren Unfällen gekommen: Am Vormittag ist ein Paragleiter in der Nähe des Achensees in den Tod gestürzt, während es kurz darauf in den Lechtaler Alpen einen tödlichen Kletterunfall gegeben hat.

Der Paragleiter war im Rofangebirge gestartet und dann auf ein Latschenfeld abgestürzt. - Foto: Zoom Tirol
Der Paragleiter war im Rofangebirge gestartet und dann auf ein Latschenfeld abgestürzt. - Foto: Zoom Tirol

Ein 58 Jahre Mann ist bei einem Paragleiterunfall am Samstag bei Eben am Achensee (Bezirk Schwaz) ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben stürzte der Mann aus rund 250 Meter Höhe auf ein Latschenfeld ab.

Der Zillerttaler war gegen 10.15 Uhr im Rofangebirge gestartet und war wenig später nach Aussagen von Kollegen, die ihn beobachteten, in Spiralbewegungen zu Boden gestürzt. Für ihn war jede Hilfe zu spät gekommen.

Deutscher Kletterer bei Zams abgestürzt

Bei einer Klettertour auf dem südwestlichen Parzinnturm im Bezirk Landeck ist ebenfalls am Samstagvormittag ein 55-jähriger Deutscher 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Bei dem Sturz über das felsige Gelände zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Der Deutsche stieg mit seinem Bergkameraden gegen 10.30 Uhr in die Klettertour ein. Beim Schwierigkeitsgrad 5+ kletterte der 55-Jährige ein Stück voraus. Weil das Gelände den Mann verdeckte, konnte ihn der hinter ihm Kletternde nicht mehr sehen, teilte die Alpinpolizei laut ORF Tirol mit.

Plötzlich bemerkte er, dass sich über ihm Steine lösten und nach unten fielen. Wenig später stürzte der 55-Jährige in die Tiefe. Der Deutsche stürzte 15 bis 20 Meter ab, erst als er in der Höhe seines Kletterpartners war, konnte dieser den Sturz stoppen. Der 55-Jährige zog sich bei dem Sturz über das felsige Gelände aber tödliche Verletzungen zu.

apa

stol