Montag, 07. Dezember 2020

2 Tote bei Unwettern in Italien

Von den Unwettern mit starkem Regen und Schneefall war nicht nur Südtirol, sondern auch weitere Regionen Italiens betroffen. 2 Menschen starben.

Zahlreiche Personen mussten evakuiert werden. Im Bild Aufnahmen aus der Provinz Modena.
Zahlreiche Personen mussten evakuiert werden. Im Bild Aufnahmen aus der Provinz Modena. - Foto: © ANSA / ELISABETTA BARACCHI
In der Gegend um Modena hatten starke Regenfälle zu Hochwasser und Überflutungen ganzer Landstriche geführt. Die Feuerwehr musste Menschen mit Schlauchbooten aus ihren Häusern befreien. Die Retter in dem 60-Millionen-Einwohner-Land rückten zu Tausenden Einsätzen aus. Allein in Südtirol waren bis Sonntag 2500 Mitglieder von 200 Freiwilligen Feuerwehren bei 600 Einsätzen im Einsatz. In der Nacht auf Montag kam es zu weiteren 30 Einsätzen.

In einer Ortschaft rund 50 Kilometer westlich des Comer Sees wurde ein 53 Jahre alter Mann von einem Baum erschlagen, der unter der Schneelast umstürzte. In Süditalien verlor ein 51-jähriger Arbeiter sein Leben, als er von Schlamm weggerissen wurde.

Für den Nordosten um Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Südtirol und Emilia-Romagna gelte weiterhin Wetter-Warnstufe Rot, hieß es am Montag von der Zivilschutzbehörde. Für die kommenden Tage werden weitere Niederschläge erwartet.

Wie berichtet, ist die Lage auch in Südtirol weiter angespannt, zahlreiche Straßen gesperrt und Bahnlinien unterbrochen.

apa/stol

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