Der Regionalzug auf der Strecke von Turin nach Ivrea entgleiste, nachdem er an einem Bahnübergang in den von der Tschechischen Republik abgefahrenen Lastwagen gerast sei. Der Schwertransporter habe zuvor einen Bahnschranken durchbrochen und stand auf dem Übergang.Der 61-jährige Lokführer starb, teilten die italienischen Staatsbahnen mit. Das zweite Todesopfer war ein Mann aus einem Kleinlastwagen, der den Schwertransporter begleitet hatte. Eine schwerverletzte Schaffnerin wurde erfolgreich operiert und sei außer Lebensgefahr.Ermittlungen gegen litauischen Lkw-FahrerDie Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Ivrea hat Ermittlungen gegen einen litauischen Lkw-Fahrer aufgenommen, der verdächtigt wird, die Entgleisung eines Zugs bei Turin verursacht zu haben. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, weitere 23 wurden verletzt. Drei Schwerverletzte befanden sich noch in Lebensgefahr.Der 39-jährige Chauffeur, der am Donnerstag von den Ermittlern befragt wurde, ist negativ auf Alkohol und Drogen getestet worden. dpa/stol