„Gletscherbrüche gab es auch schon früher, als der Klimawandel noch keinen so großen Einfluss hatte“, sagte der Professor der Ingenieur-Fakultät der Uni Trient, Alberto Bellin zu Ansa. „Der Anstieg der Temperaturen ist dennoch sicher nicht förderlich und die Situation ist viel kritischer als früher.“ <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/experten-marmolata-unglueck-war-nicht-vorhersehbar" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Es sei aber bislang fast unmöglich, einen Gletscherbruch vorherzusagen, sagte Bellin.</a><BR /><BR />Für den Gletscherbruch an der Marmolata im Sommer hätte es 2 Hauptursachen gegeben. „Erstens gab es sehr viel Wasser, das dem Eis die Haftung auf dem felsigen Untergrund nahm. Zweitens gab es Risse im Eis, die an der Oberfläche nicht sichtbar waren“, sagte der Professor. Die Risse hätten Forscher erst später in den abgebrochenen Eisstücken entdeckt.<BR /><BR />Die beiden Ursachen hat Bellin gemeinsam mit Carlo Baroni der Universität Pisa in den 45 Seiten langen Bericht geschrieben, den die Staatsanwaltschaft von Trient nach <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/eisbruch-an-der-marmolada-mehrere-rettungshubschrauber-im-einsatz" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">dem Unglück</a> angefordert hatte.