Freitag, 13. März 2020

20 Mitarbeiter des Weißen Kreuzes wegen Coronavirus-Verdacht in Quarantäne

Nach einer starken Zunahme der Infektionstransporte in den vergangenen Tagen kam es auch bei Mitarbeiter des Landesrettungsvereins zu Kontakten mit Corona-Verdachtsfällen und Patienten.

Das Weiße Kreuz musste in den vergangenen Tagen vermehrt aufgrund von Coronavirus-Verdachtsfällen ausrücken.
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Das Weiße Kreuz musste in den vergangenen Tagen vermehrt aufgrund von Coronavirus-Verdachtsfällen ausrücken. - Foto: © Pablo Acero
Das Weiße Kreuz hat aktuell 20 Mitarbeiter in Quarantäne, davon sind 13 Angestellte, 6 Freiwillige und ein Zivildiener. Alle befinden sich in guten gesundheitlichen Zustand und sind bis auf einem Mitarbeiter ohne Symptome.

Ein Mitarbeiter ist bereits aus der Quarantäne zurückgekehrt und erneut im Dienst. Der dienstliche Ausfall dieser Mitarbeiter kann u.a. durch verfügbare Sanitäter der Pistenrettung und Verschiebung interner Personalressourcen kompensiert werden. Damit können sämtliche Dienste des Weißes Kreuzes weiterhin aufrecht erhalten werden.

Alle Einsatzmittel mit Schutzausrüstung ausgetattet

Die Vereinsführung betont, dass der Eigenschutz der Mitarbeiter auch in dieser außerordentlichen Einsatzlage höchste Priorität genießt. Sämtliche Einsatzmittel sind mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für die Rettungskräfte ausgestattet.

Das Weißes Kreuz bedankt sich bei allen Arbeitgebern und Betrieben, die in dieser Phase den freiwilligen Mitarbeitern des Landesrettungsverein besondere Flexibilität und Entgegenkommen zusichern. Es handelt sich dabei um einen wertvollen und essenziellen Dienst für die Gemeinschaft in dieser schwierigen Situation.

Alle Artikel sowie die interaktiven Karten der Welt und Italiens mit allen aktuellen Zahlen in Sachen Coronavirus finden Sie hier.



stol

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