Mit den Millionen des Stromproduzenten sollen Schäden an der Umwelt in den sogenannten Ufergemeinden ausgeglichen werden.Insgesamt werden in den kommenden drei Jahren 37,65 Millionen Euro an Umweltgeldern in den Gemeinden investiert, in denen Strom aus Wasserkraft produziert wird. Die Auszahlung der dritten Rate soll noch in diesem Jahr erfolgen. Zugute kommen diese Gelder Ulten, St. Pankraz, Lana, Sarntal, Jenesien, Ritten, Bozen, Kastelruth, Barbian, Lajen, Waidbruck, Völs, Karneid, Franzensfeste, Vahrn, Brixen, Natz-Schabs, Lüsen, Rodeneck, Mühlbach, Sand in Taufers und Mühlwald. Wer vom Land Südtirol eine Konzession für ein Wasserkraftwerk erhalten hat, ist verpflichtet, solche Ausgleichsgelder an jene Gemeinden zu zahlen, die im Gebiet eines Kraftwerkes liegen. Mit den ersten 37,56 Millionen Euro werden in den kommenden drei Jahren 349 Umweltprojekte in den 22 Gemeinden finanziert. Die Vorschläge für diese Projekte stehen den Betreibern der zehn Kraftwerke, dem Land, vor allem aber den Gemeinden selbst zu. In den nächsten 30 Jahren muss die Gesellschaft SE Hydropower Umweltgelder im Umfang von 372 Millionen Euro zahlen.