„Laura war eine Frohnatur. Sie lachte und scherzte mit den Kunden, die sie im Geschäft, in dem sie arbeitete, besuchten. Sie war immer für alle da – auch für ihren Neffen Mattia“, erklärt ein ehemaliger Arbeitskollege gegenüber der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“.<BR /><BR />Auch Mattia besuchte seine Tante oft in dem Lebensmittelgeschäft „Forno da Graziella“. So auch an jenem Donnerstagmorgen im Oktober. Dies sollte jedoch das letzte Mal sein, dass der 22-Jährige seine Tante besuchte: Am 17. Oktober tötete er die 52-jährige Laura Frosecchi mit mehreren Schüssen und setzte anschließend den Notruf ab.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085691_image" /></div> <BR /><BR />Nach dem Notruf verbarrikadierte sich Mattia in einem Gebäude nur wenige Hundert Meter von dem Tatort entfernt. Die Gründe für die Bluttat sind bisher unklar.<BR /><h3> Mattia hatte sich wenige Meter vom Tatort entfernt verbarrikadiert</h3>Die Carabinieri suchten die Wohnung auf, in der sich der mutmaßliche Mörder verbarrikadiert hatte. Da der Verdächtige vermutlich über eine Schusswaffe verfügt und sich in dem Wohnhaus eingesperrt hatte, war es für die Beamten der Beginn einer komplizierten Operation.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085694_image" /></div> <BR /><BR />Die Carabinieri umstellten das Gebäude, sperrten das umliegende Gebiet und planten die Stürmung. Indes versammelten sich zahlreiche Schaulustige am Ort des Geschehens. 2 bange Stunden später erfolgte der Zugriff: Mit kugelsicheren Westen, Helmen und Schutzschildern stürmten die Ordnungskräfte die Wohnung des Verdächtigen und nahmen ihn fest.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085697_image" /></div> <h3> Die Sorge der Dorfbewohner</h3>Mattia wurde verhaftet und in die Kaserne der Carabinieri gebracht. Währenddessen äußerten sich die Anwohner des Dorfes zu dem jungen Mann: „Er ist in die falschen Kreise geraten. Bereits des Längeren haben wir ihn bewaffnet durch Chiesanuova spazieren sehen. Wir hatten Angst vor ihm. Aber, dass er zu so etwas im Stande ist, hätten wir niemals gedacht“, so die Einheimischen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1085700_image" /></div>