Zwischen Erkundungsteam und Hundestaffel sowie ihren Begleitern sind momentan 24 Südtiroler im Erdbebengebiet in Mittelitalien aktiv – ohne seit Mittwochfrüh ein Auge zugemacht zu haben.Sie sind mittlerweile den vier Fraktionen von Amatrice in der Provinz Rieti tätig, das im Epizentrum des Erdbebens liegt: Cornillo Novo, Capricchia, Preta und Castel Trione. Hier suchen sie weiter in den Trümmern nach Überlebenden, geholfen durch die 13 Trümmerhunde.Sie sind es, die zumeist noch lebende Verschüttete ausfindig machen, so dass dann gezielt gegraben werden kann. Die Südtiroler Team ist den Hilfskräften und dem Camp der Region Friaul-Julisch Venetien zugewiesen.Hilfszug steht weiterhin bereitDerweil steht der Hilfszug mit Zelten der Agentur für Bevölkerungsschutz in Bozen weiterhin zur Verfügung, wurde aber noch nicht angefordert, weil zurzeit genügend Zelte und Lebensmittel für die obdachlos gewordenen Erdbebenopfern vorhanden sind.In Bozen wurden aus Trauer um die bisher 241 Todesopfer die Südtirol-Fahne am Palais Widmann auf Halbmast gesetzt. Italienweit wehten die Flaggen am Donnerstag auf halber Höhe.stol