Sonntag, 25. November 2018

249 Menschen nach Waldbränden in Kalifornien weiter vermisst

Nach dem verheerenden „Camp Fire” im Norden des US-Staats Kaliforniens dauern die Bergungsarbeiten an. Obwohl die Zahl der Vermissten deutlich zurückging, ist der Verbleib von 249 Einwohnern nach wie vor ungeklärt, teilte die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit. Die Zahl der Toten erhöhte sich nach Angaben der kalifornischen Forst- und Brandschutzbehörde auf 87.

Nach dem verheerenden „Camp Fire” im Norden des US-Staats Kaliforniens dauern die Bergungsarbeiten an.
Nach dem verheerenden „Camp Fire” im Norden des US-Staats Kaliforniens dauern die Bergungsarbeiten an. - Foto: © APA/AFP

Erst gut die Hälfte der Todesopfer sei identifiziert worden. Die Brände seien inzwischen zu 98 Prozent unter Kontrolle. Stärkere Regenfälle in der Region hatten in den vergangenen Tagen bei der Eindämmung der Feuer geholfen. Zugleich wurden dadurch aber die Bergungsarbeiten erschwert.

Das „Camp Fire” gilt als das tödlichste und zerstörerischste Feuer in der Geschichte des US-Staats. Es war am 8. November ausgebrochen und zerstörte etwa 62.000 Hektar Land und fast 14.000 Häuser. Bei einem weiteren Brand rund um Malibu im Süden Kaliforniens waren 3 Menschen ums Leben gekommen.

apa/ag.

stol