Samstag, 04. Juli 2015

25 Extremisten bei Explosion getötet

Bei einer Explosion in einer syrischen Moschee sind mindestens 25 Mitglieder des Al-Kaida-Ablegers Nusra-Front getötet worden.

Symbolbild
Symbolbild - Foto: © APA/AP

Die Detonation habe sich am Freitag in Ariha in der nordwestlichen Provinz Idlib ereignet, berichtete die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Islamisten-Allianz trieb unterdessen ihre große Offensive gegen Aleppo voran.

Die Islamisten seien getroffen worden, als sie in der Salem-Moschee in Ariha zum Fastenbrechen im Ramadan zusammengekommen seien. Auch ein ranghohes nicht-syrisches Mitglied der Extremisten sei unter den Toten. Andere Oppositionsgruppen sprachen auf ihren Internet-Seiten von mehr als 40 Toten.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Anhänger der Nusra-Front machten die radikal-islamische Miliz „Islamischer Staat“ (IS) dafür verantwortlich. Die IS-Miliz kämpft an mehreren Frontlinien in Syrien gegen die Nusra-Front, die zusammen mit anderen verbündeten Rebellengruppen den größten Teil der Provinz Idlib kontrolliert. Die Region grenzt an die Türkei und an die Provinz Latakia am Mittelmeer, in der Assads Armee das Sagen hat.

apa/reuters

stol