Nach Angaben der Quästur habe die Tat während einer Fahrt im Linienbus auf der Strecke zwischen Bozen und Meran begonnen. Der Mann, ein marokkanischer Staatsbürger mit Flüchtlingsstatus und ohne festen Wohnsitz, belästigte die junge Frau zunächst mit aufdringlichem Verhalten. <BR /><BR />An der Haltestelle in Siebeneich zwang er sie durch körperliche Gewalt aus dem Bus auszusteigen. Die schlecht beleuchtete Haltestelle nutzte er aus, um die Frau sexuell zu bedrängen, indem er sie wiederholt unsittlich berührte und küsste.<h3> Passantin mit Zivilcourage greift ein</h3>Das Eingreifen einer mutigen Zeugin, die zufällig mit dem Auto vorbeifuhr, verhinderte Schlimmeres. Die Frau stellte sich dem Täter entgegen und drohte mit der Polizei. Daraufhin ließ der Täter von seinem Opfer ab und flüchtete. Die Zeugin nahm die geschockte junge Frau in ihrem Auto auf und alarmierte die Polizei.<BR /><BR />Der mutmaßliche Täter, der bisher nicht polizeibekannt war, wurde in der Folge festgenommen. Nach der richterlichen Anhörung erließ der Quästor Paolo Sartori einen Abschiebebefehl. Der Verdächtige wurde daraufhin ins Abschiebezentrum von Bari gebracht, wo er auf die Entscheidung der zuständigen Flüchtlingskommission wartet.