Nach Angaben der Schweizer Polizei wurde er dabei von einem Schneesturm überrascht. Seither galt er als vermisst. Das schlechte Wetter in der Region hatte die Sucharbeiten erheblich erschwert.<BR /> Die Mutter des Verstorbenen, Raffaella Grande, hatte in den vergangenen Tagen 50.000 Euro für Hinweise zum Schicksal ihres Sohnes angeboten.<h3> „Keineswegs unvorbereitet“</h3> Zudem erstattete sie bei den Carabinieri in Qualiano Vermisstenanzeige. In einer Nachricht hatte sie sich an Alpinismus-Gruppen, Bergführer, freiwillige Suchmannschaften, Wanderer und Hüttenwirte sowie an alle, die über Drohnen für Erkundungsflüge verfügten gewandt, und um Unterstützung bei der Suche gebeten.<BR /><BR />„Luciano war keineswegs unvorbereitet. Er war ehemaliger Soldat und für das Überleben in Extremsituationen ausgebildet“, sagte der Anwalt der Familie, Sergio Pisani. Eine genaue Ortung habe vorgelegen, doch sei eine Bergung wegen der widrigen Wetterbedingungen zunächst nicht möglich gewesen. „Heute Morgen verlief die Suche bei Sonnenschein sehr schnell“, so Pisani.<BR /><BR />Es müsse nun geprüft werden, ob trotz des schlechten Wetters in den vergangenen Tagen technische Hilfsmittel wie Drohnen hätten eingesetzt werden können. „Jetzt ist jedoch der Moment der Trauer“, sagte der Anwalt.