Mittwoch, 07. August 2019

250 Einsätze: Unwetter halten Wehrleute auf Trab

Bis spät in die Nacht hinein standen viele Freiwillige Feuerwehren am Dienstag im ganzen Land im Dauereinsatz. Allein in Bozen gab es rund 200 Einsätze aufgrund der Unwetter zu verzeichnen. 50 weitere Einsätze aufgrund der Gewitter sind in den übrigen Bezirken registriert worden. In Gröden hatten die Wehrleute unter anderem mit Muren zu kämpfen. Am Mittwoch ist laut Landesmeteorologe Dieter Peterlin wieder mit teils starken Gewittern zu rechnen.

Das Unwetter richtete große Schäden an. - Foto: DLife
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Das Unwetter richtete große Schäden an. - Foto: DLife

Entwurzelte Bäume, beschädigte Fahrzeuge, Ernteausfälle aufgrund des Hagels: Die Unwetter, die am Dienstag über das Land zogen hielten die Wehrleute in ganz Südtirol auf Trab, insbesondere in der Landeshauptstadt. In Bozen war es der heftigste Hagelsturm seit 2008 (STOL hat berichtet)

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Allein in Bozen ist am Dienstag laut dem Landesmeteorologen Dieter Peterlin mehr als die Hälfte des Monatsniederschlags im August gefallen. 

Die Wehrleute in in der Landeshauptstadt verzeichneten 200 Einsätze. Auch in den weiteren Bezirken des Landes wurden die Freiwilligen Feuerwehren zu rund 50 unwetterbedingten Einsätzen gerufen. Äste, Erdrutsche, Murenabgänge beschäftigten die Helfer bis spät in die Nacht hinein. 

Auch für den heutigen Mittwoch sind laut dem Landesmeteorologen Dieter Peterlin weitere Unwetter zu erwarten. Zunächst ist es überwiegend bewölkt mit ein paar Regenschauern. Am Abend zieht aus der Schweiz eine Kaltfront auf und bringt teils kräftigem Regen und Gewitter.

stol 

stol