Auf dem Bild blicken zahlreiche verwahrloste Hunde in die Kamera, sie sitzen zusammengepfercht in einem Kamin oder auf dem dreckigen Boden. „Wir verstehen, dass die Menschen so entsetzt sind, dass sie nicht glauben können, was sie sehen“, sagte die Leiterin der Organisation, Jo Hirst, einer Mitteilung der RSPCA zufolge. Dieses „schockierende Bild“ spiegle allerdings die Realität vieler Fälle wider, „denn die Zahl der Meldungen über Fälle mit zehn, 20 oder sogar 100 Tieren nimmt zu“.<BR /><BR />Die Rettungsaktion fand den Angaben nach bereits Anfang des Jahres statt. Die RSPCA nahm demnach 87 gerettete Pudelmischlinge in ihre Obhut, der Rest der Hunde kam bei der an der Aktion beteiligten Organisation „Dogs Trust“ unter. Nähere Details wie den Standort des Hauses wollte die RSPCA aufgrund der prekären Lage der Bewohner des betroffenen Haushaltes nicht bekanntgeben.<BR /><BR />„Das ist die erschreckende Realität dessen, was passieren kann, wenn selbst wohlmeinende Besitzer überfordert sind“, sagte Hirst laut Mitteilung. Es könne zu übermäßiger Zucht kommen und die Situation außer Kontrolle geraten. Oft spielen den Angaben nach auch psychische Probleme oder hohe Lebenshaltungskosten eine Rolle.