Donnerstag, 23. März 2017

250 Tote bei Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer befürchtet

Nach dem Auffinden zweier gekenterter Schlauchboote vor der libyschen Küste befürchtet die spanische Hilfsorganisation Pro-Activa Open Arms den Tod von etwa 250 Flüchtlingen aus Afrika. In der Nähe der Boote seien fünf Leichen aus dem Mittelmeer gezogen worden, sagte Laura Lanuza, eine Sprecherin der Organisation, am Donnerstag.

Foto: © LaPresse

Die Boote wurden rund 15 Meilen vor der Küste gefunden. „Wir glauben nicht, dass es eine andere Erklärung geben kann, als dass diese Schlauchboote voller Menschen waren“, sagte Lanuza.

Üblicherweise würden auf diesem Bootstyp jeweils 120 bis 140 Migranten transportiert. Im Mittelmeer kommt es immer wieder zum Untergang von Flüchtlingsbooten. Bei dem Versuch, von Afrika nach Italien überzusetzen, verloren bereits tausende Flüchtlinge ihr Leben.

apa/afp

stol