Freitag, 26. Februar 2021

253 Tote und 20.499 Neuinfektionen in 24 Stunden in Italien

In Italien ist die Zahl der Menschen, die innerhalb eines Tages mit oder am Coronavirus gestorben sind, wieder gesunken. Am Freitag wurden innerhalb von 24 Stunden 253 Todesopfer gezählt, am Vortag waren es 300. Hinzu gab es 20.499 Neuinfektionen , teilte das Gesundheitsministerium mit.

Impfen ist derzeit das Gebot der Stunde.
Impfen ist derzeit das Gebot der Stunde. - Foto: © APA (dpa) / Jens Kalaene
Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 97.227 Menschen in Folge einer Corona-Infektion ums Leben.
Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten sank unterdessen auf 18.292, das sind 35 mehr als am Vortag.

Auf den Intensivstationen wurden 2194 Personen behandelt, 26 mehr als am Donnerstag. 325.404 Abstriche wurden genommen. Seit dem Impfstart am 27. Dezember haben rund fast 4 Millionen Italiener zumindest die erste Impfdosis erhalten.

Die Regierung um den neuen italienischen Premier Mario Draghi plant eine neue Verordnung mit Anti-Covid-Vorlagen zu verabschieden, die vom 6. März bis zum 6. April gültig sein soll. Die Verordnung werde auch Vorschriften in Zusammenhang mit den Osterfeierlichkeiten Anfang April enthalten, meinte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza.

Die zügige Fortsetzung der Impfkampagne ist für die Regierung Draghi eine Priorität. Die jüngsten Verzögerungen bei einigen Impfstofflieferungen sollen bereits in den nächsten Wochen behoben werden. Die EU-Kommission gewährte der Regierung in Rom Finanzierungen in Höhe von 40 Millionen Euro, die der Forschung und Entwicklung italienischer Vakzine dienen sollen.

Von den EU-Beiträgen soll der Pharmakonzern ReiThera profitieren, der seit dem vergangenen Jahr einen Impfstoff auf Freiwilligen im römischen Krankenhaus „Lazzaro Spallanzani“ testet.

apa