Freitag, 13. August 2021

27 Tote bei Überschwemmungen in der Türkei

In der türkischen Schwarzmeerregion sind laut der Katastrophenbehörde Afad 27 Menschen in Zusammenhang mit Überschwemmungen in der Region getötet worden. Mehr als 1700 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte Afad am Freitag mit.

In der Stadt Kastamonu wurden zahlreiche Menschen in Sicherheit gebracht.
In der Stadt Kastamonu wurden zahlreiche Menschen in Sicherheit gebracht. - Foto: © ANSA / MEHMET KAMAN
Heftige Regenfälle setzten in der Region viele Orte unter Wasser. Medienberichten zufolge stand das Wasser mancherorts 5 Meter hoch. Unter anderem rund 5000 Einsatzkräfte und 19 Helikopter seien an den Rettungsarbeiten beteiligt, unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und dem Militär. „Das ist die schlimmste Flutkatastrophe, die ich gesehen habe“, sagte Innenminister Süleyman Soylu Reportern am Donnerstag.



25 Menschen starben in der Stadt Kastamonu, rund 100 Kilo von der Schwarzmeerküste entfernt landeinwärts. 2 weitere sollen in der Hafenstadt Sinop gestorben sein. Auch die Stadt Bartin ist von den Überschwemmungen betroffen. Dort werde ein Menschen vermisst.

Unterdessen schöpft die Türkei Hoffnung auf eine Besserung der Waldbrandlage.

dpa