Donnerstag, 25. Januar 2018

27 Verletzte bei Schulbus-Unfall in Frankreich

Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Auto sind in Südwestfrankreich 27 Menschen verletzt worden. Vier davon erlitten schwere Verletzungen, wie die Präfektin des Verwaltungsbezirks Gers, Catherine Séguin, dem Sender BMFTV sagte.

Ein Autofahrer hatte ein Stopschild missachtet und eine Kollision verursacht.
Ein Autofahrer hatte ein Stopschild missachtet und eine Kollision verursacht. - Foto: © shutterstock

Die Schwerverletzten seien allesamt Schüler, die aber nicht in Lebensgefahr seien. Der Unfall ereignete sich am frühen Donnerstagnachmittag an einer Kreuzung bei Manciet, etwa auf halbem Weg zwischen Toulouse und der französischen Atlantikküste.

Autofahrer missachtet Stopschild

Nach ersten Informationen soll der Autofahrer ein Stopschild missachtet haben. Die Busfahrerin habe die Kollision nicht vermeiden können, sagte Colonel Olivier Detcheberry von der Gendarmerie dem TV-Sender. Der Bus sei daraufhin von der Straße abgekommen und auf die Seite gestürzt.

Laut einer Mitteilung der Präfektur war der Bus auf dem Rückweg von einem Schulausflug, in ihm saßen zum Zeitpunkt des Unglücks 45 Jugendliche und fünf Erwachsene. Im Auto befand sich nur ein einziger Mensch.

dpa

stol