Cristina Colturi, 28 Jahre alt und ursprünglich aus Castelnuovo Bozzente in der Provinz Como, lebte seit etwa einem Jahr auf der kanarischen Insel Teneriffa. Dort hatte sie sich ein neues Leben aufgebaut und arbeitete als Armocromistin, also als Beraterin für Farb- und Stilanalysen.<BR /><BR />Nach dem Unfall wurde sie in äußerst kritischem Zustand in das Krankenhaus Nuestra Señora de la Candelaria eingeliefert. Zwei Tage lang versuchten die Ärzte, ihr Leben zu retten. Doch trotz aller Bemühungen waren ihre Verletzungen zu schwer. Am gestrigen Tag mussten die Mediziner schließlich ihren Tod feststellen. <BR /><BR />Ihre Familie, die nach dem Urlaub sofort nach Teneriffa gereist war, entschied sich in dieser schweren Stunde, der Organspende zuzustimmen.<BR /><BR />Der Fluglehrer, der gemeinsam mit ihr im Paraglider unterwegs war, wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt, jedoch nur leicht.<h3> Flug als Weihnachtsgeschenk</h3>Wie die Zeitung „La Provincia di Como“ unter Berufung auf den Bruder der jungen Frau berichtet, war der Paragliding-Flug ein Weihnachtsgeschenk ihres Freundes. Cristina hatte bereits früher ähnliche Erfahrungen gemacht und wollte dieses besondere Erlebnis auch auf Teneriffa wiederholen.<BR /><BR />Doch während des Fluges ging etwas schief. Die genauen Ursachen des Unglücks werden derzeit noch untersucht. Der Gleitschirm stürzte schließlich in ein felsiges Gebiet am Strand La Enramada, im Gemeindegebiet von Adeje.<BR /><h3> Große Trauer in ihrer Heimat</h3>Die Nachricht von ihrem Tod hat in der Region um Como, wo Cristina aufgewachsen ist und wo ihre Familie noch lebt, tiefe Betroffenheit ausgelöst.<BR /><BR />Cristina Colturi wird auf Teneriffa beigesetzt, so wie sie es sich selbst gewünscht hatte.