<BR /><h3> Unzureichende Mobilfunkversorgung in Teilen der Gemeinde </h3> Grund für das Bauvorhaben ist die unzureichende Mobilfunkversorgung einiger Bereiche des Gemeindegebiets. Um diese Lücken zu schließen, hat der Betreiber nun den Standort am Fuße des Paterbichls ins Auge gefasst – direkt neben der Grundschule. Hier gehört ein kleines Gebäude dem Mobilfunkbetreiber, der in einem Schreiben an die Gemeinde wenig Zweifel daran lässt, dieses Vorhaben wie geplant durchzuziehen.<BR /><BR /><BR />Der Bürgermeister räumte ein, dass die Gemeinde gegen den Plan recht hilflos dastehe. Dennoch halte man Ausschau nach einem alternativen Standort – und müsse dabei auf den guten Willen des Betreibers hoffen. Ein Staatsgesetz sieht vor, dass der Betreiber den Standort selbst wählen darf, sofern das betreffende Gelände bzw. Gebäude in seinem Besitz ist.<BR /><h3> Vorschlag: Sondersitzung am 16. Dezember </h3> Für die Kalterer bedeutet das: Bald könnte ein 28-Meter-Turm mitten im Dorf das Bild prägen und nicht nur den Maibaum oder wie jetzt den Christbaum in den Schatten stellen – ein neues Wahrzeichen, das für Gesprächsstoff sorgen wird.<BR /><BR />Bereits für viel Gesprächsstoff gesorgt haben die geplanten Speicherbecken im Altenburger Wald. Dabei sorgte zuletzt ein nicht berücksichtigter Tagesordnungspunkt, der sich darauf bezieht, bei der Ratsgruppe „Kaltern Gemeinsam Insieme“ für Unmut. Nun machte die Mehrheit den Vorschlag, zu dem Thema am 16. Dezember eine Sondersitzung des Gemeinderates einzuberufen. Die Entscheidung dazu soll in den nächsten Tagen fallen.<BR /><BR />Die beste Nachricht kam indes von zwei Gästen der Ratssitzung: Seniorenwohnheim-Präsident Günther Fischnaller und Direktor Rudi Bocher stellten dem Rat das Projekt zur Erweiterung des Seniorenwohnheims um einen Wohnblock mit zehn Wohnungen für betreutes Wohnen vor. Eine Notwendigkeit in Zeiten des demografischen Wandels und des Pflegepersonalnotstandes. Das Projekt stieß auf breite Zustimmung und darf bei der geplanten anstehenden Genehmigung in der Dezember-Sitzung auf die Unterstützung über alle Fraktionsgrenzen hinweg zählen.