Dienstag, 02. Juli 2019

2900 Blitze und erstmals keine Tropennacht

Am Montag wurden laut Landesmeteorologe Dieter Peterlin 2900 Blitze im ganzen Land gezählt. Und auch in den nächsten Tagen muss man mit Gewittern rechnen.

In dieser Woche muss mit weiteren Gewittern gerechnet werden, die Temperaturen gehen zurück. - Foto: Mathias Steck
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In dieser Woche muss mit weiteren Gewittern gerechnet werden, die Temperaturen gehen zurück. - Foto: Mathias Steck

Bereits am Montagnachmittag kam es zu den ersten Gewittern im Eisacktal. In Mittewald bei Franzensfeste musste die Staatsstraße wegen eines Murenabgangs kurzfristig gesperrt werden. (STOL hat berichtet)

Auch im Vinschgau und im Überetsch/Unterland kam es zu teils heftigen Regenfällen inklusive Hagel. Insgesamt wurden am Montag 2900 Blitze gezählt. Durch die Unwetter hat es spürbar abgekühlt. Erstmals seit einer Woche gab es in der Nacht auf Dienstag keine Tropennacht mehr, also eine Nacht, in der die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen, so Peterlin. 

Mit Blitz und Donner geht es in dieser Woche auch weiter. Feucht-labile Luftmassen bestimmen das Wetter in den Alpen. Restwolken lockern am Dienstag zunächst auf und es stellt sich ein freundlicher Wechsel aus Sonne und Wolken ein. Im Tagesverlauf werden die Quellwolken wieder größer und vor allem am Nachmittag entwickeln sich daraus wieder ein paar Gewitter. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 24 Grad bis 32 Grad.

Weniger heiß

Auch am Mittwoch und Donnerstag geht es mit einer Mischung aus Sonne und Quellwolken weiter, nachmittags und abends sind jeweils Gewitter möglich. Die Temperaturen gehen weiter zurück, die Höchstwerte bleiben meist unter 30 Grad. Am Freitag und Samstag werden die Verhältnisse stabiler. Es überwiegt der Sonnenschein, Gewitter bleiben die Ausnahme.

stol

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