Sonntag, 24. Januar 2021

299 weitere Todesopfer und 11.629 Neuinfizierte in Italien

Während Italien ankündigt hat, wegen Engpässen bei der Lieferung von Impfstoff seine Impfkampagne abzubremsen, sinkt die Zahl der täglichen Todesopfer und Neuinfektionen im Land. So wurden am Sonntag 299 Personen gemeldet, die zuletzt in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Am Vortag waren es laut Behördenangaben 521 gewesen.

Das Coronavirus hält Italien weiter in Atem.
Das Coronavirus hält Italien weiter in Atem. - Foto: © APA (dpa/Symbolbild) / Tom Weller
Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Italien am Sonntag auf 85.461.

Die registrierten Neuinfektionen sanken im Vergleichszeitraum von 13.331 auf 11.629. Dabei wurden 216.221 Tests durchgeführt. 5,4 Prozent davon fielen positiv aus, teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank binnen 24 Stunden von 21.403 auf 21.309 Personen. Auf den Intensivstationen wurden 2.400 Personen behandelt, das sind 14 mehr als am Vortag. Seit dem Impfstart am 27. Dezember wurden in Italien mehr als 1,37 Millionen Personen geimpft. Damit ist Italien weiter das EU-Land mit der höchsten Zahl an Geimpften.

Wegen Engpässen bei den Lieferungen der Corona-Impfdosen wird Italien aber erst in 4 Wochen die Impfung von Senioren im Alter von über 80 Jahren beginnen können, teilte Vizegesundheitsminister Pier Paolo Sileri am Sonntag im Interview mit dem Sender RAI 1 mit. Bei der Impfung des Rests der Bevölkerung wird es demnach zu Verzögerungen von bis zu 2 Monaten kommen.

Italien will der zweiten Impfung jener Personen Priorität geben, denen bereits eine erste Dosis injiziert wurde. Vorrang hat bei der Impfkampagne in Italien das Gesundheitspersonal sowie Bewohner von Seniorenheimen.

apa