Weil die Einbrecher die Mensa nicht knacken konnten, drangen sie ins Lehrerzimmer ein, taten sich an Keksen und Zuckerln der Lehrer gütlich und ließen Schreibwaren mitgehen.<BR /><BR />Nachdem die Segantini-Schule bereits 2-mal von Kriminellen heimgesucht und unter Wasser gesetzt wurde und Jugendliche sich Zugang zum Dach der Negrelli-Schule verschafft hatten, folgte gestern nun Schul-Coup Nummer 3. <BR /><BR />Zum besseren Verständnis: Die italienische Grundschule Galilei befindet sich im selben Gebäude wie die deutschsprachige Grundschule Wolkenstein. In einem Flügel des Gebäudes befindet sich die eine, im anderen die andere Grundschule ebenerdig verbunden von der ebenerdigen „Toti“-Schulmensa, die nicht nur diese Schulen, sondern zahlreiche andere mit Essen versorgt.<BR /><BR /><embed id="dtext86-60111885_quote" /><BR /><BR /> Und genau diese hatte die Eindringlinge zunächst im Visier. „Weil sie dort aber scheiterten, drangen sie in die italienische Grundschule ein“, sagt Schulstadträtin Emanuela Albieri. Dort drangen sie das Lehrerzimmer ein und schnabulierten Zuckerln und Kekse, die die Lehrer dort aufbewahrten. Daher kann davon ausgegangen werden, dass die Eindringlinge unter Jugendlichen zu suchen sind. „Gleichzeitig stahlen sie ein paar Schreibwaren“, sagt die Schulstadträtin. <BR /><BR />Der Teil der deutschsprachigen Grundschule Wolkenstein blieb vom ungebetenen Besuch unbehelligt. „Bei uns fehlt nichts“, sagte gestern Dagmar Morandell, Direktorin des Schulsprengels Meran-Stadt. <h3> Anzeige gegen Unbekannt</h3> Wann genau die unbekannten Einbrecher in die Grundschule in der Toti-Straße eingedrungen sind, ließ sich gestern nicht sagen. Unklar war auch, wo genau die Einbrecher in den Schulkomplex eingedrungen sind. Der Direktor der italienischen Grundschule, Christian Rispoli, hat gestern Nachmittag Anzeige gegen Unbekannt erstattet.<BR /><BR />Abgesehen davon dass sich die Schäden des Einbruchs glücklicherweise in Grenzen halten, ist der Unmut bei Schulstadträtin Albieri nach der Einbruch-Serie in den Schulen groß. „Wir brauchen von Ordnungskräften und der Justiz endlich Antworten. Die Leute müssen wissen, dass wer solche Dinge tut, bestraft wird. Sonst macht sich der Eindruck breit, dass eh nichts passiert und man so ungestraft weitermachen kann“, unterstreicht Albieri. <BR /><BR />Landtagsmandatar Marco Galateo (Fratelli d’Italia), der den Einbruch öffentlich machte, geht davon aus, dass es sich um Kinder handle. Deren Eltern müssten bestraft werden und die Kinder zu sozial nützlichen Arbeiten herangezogen werden.<BR /><BR />