Montag, 01. März 2021

3 neue Fälle der südafrikanischen Mutante: Auch Schenna nun Sperrzone

3 neue Fälle der südafrikanischen Coronavirus-Variante wurden festgestellt – 2 in Meran, einer in Schenna. Schenna ist deshalb ab 2. März ebenfalls Sperrzone.

Am Montagabend stand fest: Auch Schenna (im Bild) ist bis zum 7. März Sperrzone.
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Am Montagabend stand fest: Auch Schenna (im Bild) ist bis zum 7. März Sperrzone. - Foto: © fm
Aktuell läuft das Contact Tracing, um nachzuvollziehen, ob und wie die neuen Fälle mit schon bekannten Fällen in Zusammenhang stehen.

Um die Ausbreitung einzugrenzen, hat der Sanitätsbetrieb der Landesregierung für die Gemeinde Schenna dieselben Maßnahmen wie in den schon betroffenen Gemeinden empfohlen.

Entsprechend hat Landeshauptmann Arno Kompatscher in einer Verordnung (Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 12) vorgesehen, dass in Schenna vom 2. bis 7. März die gleichen Maßnahmen gelten wie in allen bisherigen Gemeinden mit nachgewiesener südafrikanischer Variante, teilte das Landespresseamt am Montagabend mit.

13 Gemeinden sind schon Sperrzone

Neben Schenna gelten 12 weitere Gemeinden als Sperrzone und zwar: Dorf Tirol, Partschins, Schlanders, Meran, Mals, Lana, St. Pankraz, Riffian, Kuens, St. Martin in Passeier, St. Leonhard in Passeier und Moos in Passeier.

Bis einschließlich 7. März gelten in allen Sperrgemeinden strenge Corona-Maßnahmen:

Nur wer einen negativen Coronavirus-Test vorweisen kann, der nicht älter als 3 Tage ist, darf die Gemeinde betreten oder verlassen.

Die Schulen bleiben in den betroffenen Gemeinden im Fernunterricht. Auch die Dienste an der Person mit Ausnahme der Wäschereien und Bestattungsdienste sind ausgesetzt. Das bedeutet, dass auch Friseur- und Schönheitssalons geschlossen bleiben.

Die Produktionsbetriebe sowie jene, die auf Baustellen arbeiten, müssen besonders auf die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle achten.

stol/lpa

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