Sonntag, 12. Januar 2020

3 Kajak-Fahrer sterben in Nordfrankreich

In Nordfrankreich sind Medienberichten zufolge 3 Kajak-Fahrer ums Leben gekommen.

Die 4 Kajak-Fahrer waren am Samstagabend als vermisst gemeldet worden. (Schmuckbild)
Die 4 Kajak-Fahrer waren am Samstagabend als vermisst gemeldet worden. (Schmuckbild) - Foto: © DLife/LO

Die Leichen von 2 Männern und einer Frau seien am Sonntag bei Le Crotoy in der Somme-Bucht gefunden worden, berichtete der Radiosender France Bleu. Ein 15-Jähriger sei zudem mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht worden.

Es sei möglich, dass die Kajak-Fahrer bei einer Tour in der Flussmündung am Samstag von einer Welle mitgerissen worden seien, berichtete der Radiosender in Berufung auf den Bürgermeister der Gemeinde Saint-Valery-sur-Somme, Stephane Haussoulier. Die Staatsanwaltschaft habe ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In der sogenannten Somme-Bucht mündet der Fluss Somme in den Ärmelkanal. Die 4 Kajak-Fahrer waren dem Bericht zufolge am Samstagabend als vermisst gemeldet worden. Sie gehörten laut France Bleu zu einer Gruppe von 8 Mitgliedern des Kajakclubs von Saint-Valery-sur-Somme.

Die Gruppe habe sich bei der Tour in der Flussmündung getrennt. Als die 4 Kajak-Fahrer nicht an ihrem Ziel eingetroffen seien, habe ein Mitglied der 2. Gruppe die Rettungsdienste alarmiert.

apa