Donnerstag, 07. Dezember 2017

3 Millionen Euro für den Gesundheitsbereich

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, den Anteil von 910.000 Euro für das Jahr 2017, den Anteil von 910.000 Euro für das Jahr 2018 und den Anteil von einer Million Euro für das Jahr 2019 zweckzubinden und dem Südtiroler Sanitätsbetrieb zuzuweisen.

Fast 3 Millionen Euro werden für Familienkrankenpflege, Telemedizin für Diabetiker, onkologische Chirurgie, Stoßwellentherapie und Neuro-Rehabilitation zugewiesen.
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Fast 3 Millionen Euro werden für Familienkrankenpflege, Telemedizin für Diabetiker, onkologische Chirurgie, Stoßwellentherapie und Neuro-Rehabilitation zugewiesen. - Foto: © shutterstock

Insgesamt werden fast 3 Millionen Euro für Familienkrankenpflege, Telemedizin für Diabetiker, onkologische Chirurgie, Stoßwellentherapie und Neuro-Rehabilitation zugewiesen.

5 neue innovative Projekte

Mit diesen Geldern sollen fünf neue innovative Projekte aufgebaut und umgesetzt werden, es sind dies die Familienkrankenpflege, die Telemedizin für Patienten mit Diabetes, die Zertifizierung der onkologischen Chirurgie, das multidisziplinäre Zentrum für extrakorporale Stoßwellentherapie und die Forschungstätigkeit im Bereich der Neuro-Rehabilitation.

"Dass diese Projekte durchgeführt werden können, steht zum einen für Innovation in der medizinischen Versorgung als Antwort auf die Anforderungen unserer Zeit, zum anderen für die Sicherung der hohen Qualität der Gesundheitsleistungen", betont Gesundheitslandesrätin Martha Stocker. 

Familienkrankenpflege

Als Beispiel greift sie die Familienkrankenpflege heraus: "Diese neue Form der Pflege ist wichtig für die Entlastung der pflegenden Angehörigen – sie sind es, die den Großteil der Pflegearbeit in Südtirol leisten." Die Familienkrankenpflege begleite Familien in ihrem eigenen sozialen Kontext, berate, unterstütze und stärke sie und sei somit auch ein wichtiger Baustein für die Verbesserung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung.

lpa/stol

stol