Dienstag, 20. September 2016

3 Touristen am Uluru-Felsmassiv nach 11 Stunden gerettet

3 Männer sind an einem der bekanntesten Wahrzeichen Australiens, dem Felsmassiv Uluru, das früher Ayers Rock hieß, aus prekärer Lage gerettet worden. Die extrem mühsame Bergung dauerte 11 Stunden.

Ein Wahrzeichen Australiens: das Uluru-Felsmassiv, früher auch als Ayers Rock bekannt.
Ein Wahrzeichen Australiens: das Uluru-Felsmassiv, früher auch als Ayers Rock bekannt. - Foto: © APA/AFP

Die Männer wollten den gut 350 Meter hohen Inselberg besteigen, kamen aber vom Weg ab und blieben in einer Spalte hängen. Die drei australischen Touristen im Alter von Anfang 20 konnten nach Angaben der zur Hilfe gerufenen Sanitäter nicht mehr absteigen.

Spezialisten hätten elf Stunden gebraucht, um die Männer zu bergen, teilte der Notdienst am Dienstag mit.

Der Uluru, früher Ayers Rock genannt, ist der größte Monolith der Welt und liegt mitten in dem riesigen Kontinent, etwa 350 Kilometer südwestlich der Wüstenstadt Alice Springs.

Den Aborigines, den australischen Ureinwohnern, ist der Berg heilig, und sie verlangen seit Jahren vergeblich, dass das Besteigen verboten wird. Als kleiner Erfolg für die Aborigines kann bewertet werden, dass sich inzwischen zumindest die ursprüngliche Namensgebung Uluru durchgesetzt hat.

Die drei Kilometer lange Felsformation ist eigentlich nur rund 350 Meter hoch. Der Aufstieg ist aber schwierig, auch wegen der sengenden Hitze.

apa/dpa

stol